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Donnerstag, 11. Juni 2015, 10:30

Airline-Vereinigung legt Forderungskatalog vor

Zitat

Die Association of European Airlines hat der EU-Kommission eine umfangreiche Liste mit Vorschlägen zur Wiederherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit europäischer Airlines präsentiert.

Brüssel. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Airlines sei zunehmend durch hausgemachte Hindernisse als auch ungleiche Spielregeln bedroht, fasst die Association of European Airlines (AEA) in ihrem 13-seitigen Papier die Probleme zusammen.

Bremsklötze für Europa-Airlines

Zu den internen Bremsklötzen zählten die völlige oder teilweise Schließung von Großflughäfen während der Nachtstunden, wie etwa Frankfurt, Luxemburg, Brüssel oder - in begrenzterem Umfang - auch Amsterdam, worunter vor allem die dort ansässigen Frachtfluglinien deutliche operationelle Nachteile gegenüber Konkurrenten etwa aus Dubai, Abu Dhabi oder Istanbul hätten, heißt es sinngemäß in dem Papier. Auch Ticketgebühren, wie etwa von der Bundesregierung beschlossen, und das Fehlen eines einheitlichen europäischen Luftraums seien politisch verursachte Bremsklötze, die die wettbewerblichen Rahmenbedingungen der europäischen Airlines gegenüber ihren globalen Konkurrenten deutlich verschlechterten.

Als Konsequenz fordert die AEA, zu deren 24 Mitgliedern auch die Lufthansa, Cargolux, Air France-KLM oder die Swiss gehören, von der EU schnelle Maßnahmen zum Abbau von bürokratischen Hemmnissen für die europäischen Fluglinien und die Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen. Wenn nicht, sei mit einem fortgesetzten Niedergang der hiesigen Branche mit dem Verlust von Konnektivität bei Passagier- und Frachttransporten zu rechnen, warnt der Verband.

Flug- und Frequenzbeschränkungen für Golf-Airlines

Eindringlich fordert er von der EU-Kommission auch Schritte zur Durchsetzung gleicher Spielregeln im internationalen Luftverkehr. Dies ist eine indirekte Aufforderung der AEA an die Kommission, die hiesigen Airlines vor staatlich hoch subventionierten Gesellschaften speziell aus der Golf-Region durch klare verkehrspolitische Entscheidungen wirkungsvoll zu schützen. Dazu könnten, wird in dem Papier angedeutet, Flug- und Frequenzbeschränkungen gehören.

In dem Katalog widerlegt der Verband auch Behauptungen von Golf-Airlines, wonach sie mit Flügen nach Europa vor Ort zahlreiche Arbeitsplätze schaffen würden. Dazu die AEA: „Flüge von und in die EU durch eine europäische Gesellschaft erzeugen viermal so viele Jobs in einem EU-Mitgliedsland im Vergleich zu Flügen von Nicht-EU-Gesellschaften.“

In dem „Flightpath 2019“ genannten Papier weist der Verband auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Airline-Branche für Europa hin. So würde durch sie täglich das EU-Bruttoinlandsprodukt um eine Milliarde Euro gesteigert. Indirekt seien es sogar 1,4 Milliarden Euro, errechnet die AEA. Auch seien die EU-Luftverkehrsbetriebe zusammen mit Flughäfen, Luftfrachtspediteuren und Abfertigungsunternehmen ein Jobmotor mit derzeit 5,5 Millionen Beschäftigten.

Anlass der AEA für ihren Vorstoß ist die Ankündigung der EU-Kommission, bis Ende des Jahres einen Generalverkehrsplan für den europäischen Luftverkehr vorzulegen und zu verabschieden.

Quelle: VerkehrsRundschau

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BlackBox (15.06.2015)

2

Donnerstag, 11. Juni 2015, 12:56

Ich möchte aber nicht das mein fast geschenktes Grundstück neben dem Airport auch noch in der Nacht beschallt wird, aber meinen Fernseher aus Korea hätte ich schon gerne in 24 Stunden geliefert...
das dürften die wahren Bremser sein :leider:
:thumb:

Lauter Werkzeuge halt

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dirk1103 (13.06.2015), BlackBox (15.06.2015)

3

Montag, 15. Juni 2015, 11:42

Als Pax würde ich ein generelles Nachtstart und Landeverbot begrüßen. :yes:

Ist doch Schwachsinn, mit einem Turistenbomber Nachts um 2 Uhr Abflug (ab HAJ z.B.) dann Landung auf den
Kanaren nach 7:00 Uhr LcL. (die meisten Airports haben da ein Nachtflugverbot und leben gut damit!! ;) )

Um 9:00 trudelt man total übermüdet im Hotel ein, um dann zu erfahren, dass das Zimmer erst gegen 14:00 Uhr
bezogen werden kann. :motz:

Und warum das alles :hm: richtig um den Airlines die Taschen zu füllen. ;)

Da ich seit langer Zeit schon keinen pauschalen Urlaub mache, suche ich mir meine Flüge aus und zahle lieber etwas mehr.
Wichtigste Kriterien für mich persönlich sind Sitzabstand und Flugzeiten. :opi:

Viele Grüße

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Gernot (15.06.2015), BlackBox (15.06.2015)

4

Montag, 15. Juni 2015, 19:56

Naja, irgendwie ist das ganze auch eine Art Wettbewebsverzerrung!

Eine Fluggesellschaft, die von einem Flughafen ohne Nachtflugverbot betreibt und dann auch noch geschickt von dort aus andere Flughafen ohne Nachtflugverbot aus anfliegt.... da geht schnell mal ein 2 längerer Umlauf und vielleicht noch eine Kurzstrecke dazu.
Da könnte ein Planer seine Lebensaufgabe drin finden, einen Tag einer Maschine zu planen, so dass nur Bodenzeiten entstehen, wenn getankt und be- und entlanden wird. Da geht was.

Wenig gehen tut dann jedoch, bei den Gesellschaften, die an Flughäfen mit Nachtflugverbot operieren. Da wird so etwas ein Umlauf am Tag für eine Maschine und viel Standzeit.

Ansonsten: sehe das wie Karl, das ist ein Urlaub, den ich nicht will!

Nur: Geiz ist ja geil und wenn einige Menschen sparen können.... oder andere darüber gar nicht nachgedacht haben, weil das ja eine gebuchte Pauschalreise ist und sich das gar nie nicht vorstellen konnten, dass man so lange auf sein Zimmer wartet und dann trotzdem auch noch früh am Abreisetag auschecken mussten...

Gruß

Thorsten

Viking01

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Wohnort: Nähe EDDK

Beruf: Steuergelderausgeber a.D.

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5

Donnerstag, 18. Juni 2015, 09:18

Ich sehe es wie Karl: Sitzabstand und Flugzeiten. Gerade bei bei längeren Flügen kommt man bedeutend entspannter an, wenn man ordentlich gesessen hat und nicht mitten in der Nacht aufgebrochen ist.
Viele Grüße



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