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Samstag, 25. März 2017, 22:02

Das Hobby ist gefährlich! Fotograf in Neuss niedergeschlagen und ausgeraubt

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neus…r-aid-1.6712431

In Neuss ist ein Fotograf beim Trainspotting niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Handy und Fotoausrüstung wurden geklaut.

Leider überrascht mich diese Brutalität nicht, denn eine Fotoausrüstung ist nicht unbedingt günstig und lässt sich doch einfach zu Geld machen.
Ob da festgehaltene Seriennummern helfen, ich glaube nicht.

:thumbdown:

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Superburschi (25.03.2017), ThunderBit (08.04.2017)

2

Samstag, 25. März 2017, 23:53

Ob da festgehaltene Seriennummern helfen, ich glaube nicht.


Es kommt immer darauf an, wie das Zeug nach dem Raub verwendet wird. Fotos, die mit dem Gerät erstellt werden, enthalten grundsätzlich sowohl Seriennummer der Kamera als auch Infos inkl. Seriennummer zum Objektiv, diese Daten befinden sich in den EXIF. Wer das Gerät danach nutzen möchte und Bilder Veröffentlicht, der kann das nur mit dem nachträglichen Ändern der EXIF im Postprozess oder eben selber drucken.
Die Firmware samt Daten zu "faken" geht theoretisch auch - gestohlene Kameras werden in der Regel als gestohlen gelistet. :opi:

Das Thema "Verlust" und "Diebstahl" habe ich für mich aus den Gedanken gelöscht, denn ich habe sämtliche Teile versichert.
Das kostet etwa 2 % der Werte pro Jahr, also eine Ausrüstung von beispielsweise 15.000 Euro kostet 300 Euro im Jahr inkl. automatischer Mitversicherung von Neuanschaffungen bis 3000 pa.
Versichert ist Diebstahl, Schaden z.B. durch "Runterfallen" oder "in´s Wasser fallen" und so weiter zum Wiederbeschaffungswert von Neuware. :)

Was den Diebstahl/Raub ansich betrifft, ein Risiko bei Einzelgängern ist größer als in der Gruppe - ich/wir fotografieren meistens zu dritt, meistens abends und immer mit extrem starken "LED-Waffen" bewaffnet.
Bisher ist nie was passiert, nichtmal in Marxloh/Hamborn, oder Alsum/Bruckhausen ;)

:bier:
Gruß

Dirk 8)

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BlackBox (26.03.2017)

ferrari2k

Anfänger

Beiträge: 3 620

Wohnort: Bremen EDDW

Beruf: Softwareentwickler

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3

Montag, 27. März 2017, 17:29

Was für eine Versicherung versichert sowas? Kann man das nachträglich noch abschließen? Meine Ausrüstung ist ja auch nicht gerade billig, allerdings doch noch weit weg von fünfstellig ;)

4

Montag, 27. März 2017, 18:09

Moin,

puh, ich glaubte, dass Dirk dazu hier mal was geschrieben hatte. Die Suche ergibt aber leider nichts.

Wie die hier sind http://www.fotoversicherung.com/ weiß ich nicht.
Hier wird auch darüber geschrieben: http://neunzehn72.de/kameraversicherung-die-qual-der-wahl/

Scheint wohl das Kleingedruckte zu sein, was sehr interessant ist. Genauer gesagt

Zitat

nsbesondere wird Entschädigung geleistet für Sachschäden durch
a) Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit oder Vorsatz Dritter;


Allerdings stellt sich die Frage, wie grob Fahrlässig ausgelegt wird, denn da ist man außen vor.

Was ist denn jetzt das hier zum Beispiel? http://lichtathleten.com/2010/11/23/von-…toversicherung/

Vermutlich hilft es am besten mal direkt (zum Beispiel beim Link oben) anzuklopfen und alles abzuklopfen.

Wobei ich wette, dass unser Dirk hierzu 100%ig was sagen kann (und wird).

Auch ich bin schon gespannt :pop2:

Grüße

Thorsten

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ferrari2k (30.03.2017)

5

Dienstag, 28. März 2017, 22:10

Gruß

Dirk 8)

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6

Mittwoch, 29. März 2017, 00:55

Versicherungsbedingungen von der P. u P. Fotoassekuranz: KLICK

0% Prozessquote
Weltweiter Versicherungsschutz
Diebstahl aus Kofferraum / Auto bis 2500 Euro
Schutz während des Gebrauchs, Transport und Aufbewahrung
Schutz zu Verschrammen und Verkratzen von Linsen

Ausgeschlossen:

Kriege, Chemische Katastrophen, Nukleare Schäden und vorsätzliche Zerstörung
Gepäck in der Obhut von Fluglinien (Koffer)

Wer also die Kamera im Handgepäck transportiert und nicht im Koffer, der ist auch auf Flugreisen vollständig versichert für nur 2,00 % des Neuwertes (Brutto-Kaufpreis) pro Jahr.

Beispiel:

Kameraausrüstung Body für 2000 Euro plus 24-70/2.8 für 1500 Euro plus 70-200/2.8 für 1500 Euro = 5000 Euro Anschaffungspreis = 100 Euro pro Jahr

Ob sich das lohnt oder nicht muss jeder selbst entscheiden...

:bier:
Gruß

Dirk 8)

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BlackBox (29.03.2017), ferrari2k (30.03.2017)

8

Samstag, 1. April 2017, 19:39

Was ist denn eine "LED-Waffe"?


Nun, das ist relativ einfach erklärt - ich/wir fotografieren ja zu einem erheblichen Teil in der Blauen Stunde bzw. nachts irgendwelche Industriekultur und Industrielandschaften.
Manchmal ist sowas halt nicht beleuchtet, das übernehmen wir dann selbst durch sehr starke LED-Taschenlampen, teilweise mit mehreren Cree-LED in einer Lampe, das sind zeitweise deutlich mehr als 10 Watt die durch diese Hochleistungs-LEDs dann ganze Fördertürme in helles, teilweise gefärbtes Licht tauchen. Einzelne Funzeln sind auch noch optimiert - die Dinger laufen allesamt mit Lion-Akkus um den Strom auch ungebremst der LED zuzuführen.

Wenn man nun in Not wäre und dieses Licht als "Waffe" benutzen würde, dann könnte der "Angreifer" durch zeitweisen Blindflug nicht mehr agieren - und das je nach Lampe auch mehrere Minuten.
Ich habe mal einen Bruchteil einer Sekunde in die dicke Lampe mit den 10 Cree LED geblickt und war ´ne gute Viertelstunde nicht in der Lage zu sehen, wo meine Füße waren.

Das wären dann solche Lampen, alles ab 3 Watt Cree XM-L2 U3 LED ist effektiv und ab ca. 20 Euro (zzgl. 18650er Akkus) muss man dafür ausgeben:

index.php?page=Attachment&attachmentID=5660 index.php?page=Attachment&attachmentID=5661 index.php?page=Attachment&attachmentID=5662

Und im Einsatz kann man dann z.B. solche Effekte erzielen:


X-RAYs by Dirk Witten, auf Flickr

:bier:
Gruß

Dirk 8)

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